Nachdem Intel schon fast ein Jahr mit seinen Quadcore Prozessoren am Markt ist, zieht AMD nun mit den ersten vierkern Opteron im Serverbereich nach. Im Gegensatz zu den Intelprozessoren, die eigentlich aus zwei zusammengesetzte Core 2 Duo Kernen bestehen, handelt es sich bei den AMD Flagschiffen um echte Vierkerne. Einhergehend mit der Umstellung auf vier Kerne erhalten die neuen Prozessoren einen deutlich größeren L3-Cache Speicher und das vom K8 erweiterte K10 Stepping zur besseren Kommunikation der Kerne untereinander. Um die Ausbeute bei der Produktion zu verbessern, verdichten sich Gerüchte,  um AMD Dreikern Prozessoren. Sollte wärend der Produktion ein Kern einen Mangel oder Fehler aufweisen, wird dieser deaktiviert und als Phenom Triple-Core auf den Markt landen. So will AMD am Anfang die Lücke zwischen günstigeren Doppelkernen und leistungstarken, aber teuren, x4 CPUs füllen. Laut AMD sollen die ersten Barcelona Vierkerne noch gegen Ende 2007 Einzug in den für Privatanwender interessanten Desktopberich halten. Allerdings werden am Anfang die teuren CPUs nur für „Gamer“ oder „Videoschneider“ relevant sein. Denn mit üblichen Aufgaben, wie Office, DVD- oder Musikwiedergabe sowie Internet langweilen sich die CPUs schon seit langem. Aber zur Freude aller Konsumenten bedeutet dies einen weiteren Preisverfall bei den Prozessoren. Ganz gleich ob diese einen, zwei oder vier Kerne besitzen…

AMD vs. Intel: Von Drillingen, zwei Zwillingen und echten Vierlingen
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