Google hat am heutigen Montag Version 5 seines Globetrotters Google Earth zum Download freigegeben. Die auffälligste Neuerung ist wohl, dass die “Google Earth Plus” Funktionen, wie zum Beispiel das direkte Auslesen diverser GPS Geräte nun auch mit der kostenlosen Version möglich ist. Deshalb entfällt auch mit Version 5 aus Google Earth Plus. Google Earth Pro, mit welcher auch das Erstellen von Videoanimationen oder komplizierten Landvermessungen möglich ist, wird es weiterhin geben.
Abgesehen von den oben genannten Veränderungen hat sich auch noch einiges Anderes getan. So kann man nun mit Google Earth auch in Richtung unseres roten Nachbarplaneten Mars abheben und Ihn mit gewohnten “terrestrischen” Navigationsmitteln erkunden.
Durch die virtuelle Wasseroberfläche taucht der Benutzer in die Ozeane dieser Welt  ein und  kann dabei den 3-dimensionalen Meeresgrund erforschen. Duzende Datenlayer, welche laut Google teilweise in Zusammenarbeit mit renommierten Meeresforschungsinstituten erstellt wurden, reichern das Meeresmodell mit interessanten Informationen an. Einige gut erforschte Regionen wie das Great Barrier Reef oder der Golf von Mexiko lassen sich mit Fotos, Videos und Artikeln der Wissenschaftler näher erforschen. Weitere Modelle zeigen Schiffswracks (wie zum Beispiel die Titanic), geschützte Gebiete, die Folgen menschlichen Einflusses oder die Bewegungen von Meeresbewohner, welche mit Sendern ausgestattet durch die Meere schwimmen.

Als letzten wurde die Zeitleistenfunktion von Google Earth weiter aktualisiert. So kann man sich in Deutschland in bestimmten Regionen die Entwicklung der letzten zehn Jahre anzeigen lassen. In den USA soll sogar Bildmaterial hinzugefügt worden sein, welches bis ins Jahr 1946 zurückreicht. Einziger Wehrmutstropfen bis jetzt ist, dass Version 5 des googlischen Erdbetrachters noch den Stand einer Beta Version hat.

Google Earth 5.0 taucht ab und fliegt zum Mars…
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