Knapp ein halbes Jahr nachdem RS800cx hat Polar sein Radsportcomputer CS600 um die GPS Funktionalitäten erweitert. Da ich sowohl vom CS600, als auch von den GPS Funktionen des RS800cx begeistert bin, war ein Upgrade auf den CS600x obligatorisch. Zumindest für mich, da ich aufm Rad eigentlich keine Uhr am Handgelenk oder Lenker haben will. Das Gehäuse ist von der Form identisch mit dem des CS600, allerdings ist es nun nicht mehr in einer Carbonoptik bedruckt, sondern in weiß, silber und anthrazit gehalten.

Polar CS600x frisch ausgepackt!

Die Hauptunterschiede des CS600x zum CS600:

  1. automatisches GPS-Geocaching sobald ein Polar G3 GPS Sensor verwendet wird
  2. Polar IrDA USB Interface im Lieferumfang
  3. Kann mit Hilfe des G3 GPS Sensors und einem “optionalen Armband” auch fürs Lauftraining mit Geschwindigkeits- und Distanzmessung verwendet werden
  4. Einführung des 2s Speicherintervall
  5. Verwendung von Bike SpeedSensor und G3 Sensor zur gleichen Zeit
  6. Anzeige der durchschnittlichen/maximalen Geschwindigkeit und Trittfrequenz
  7. Wieder Einführung der Trip Anzeige bzw. des Tageskilometerzählers
  8. Anzeige der Temperatur und Speicherung zu jeder Zwischenzeit
  9. Unterschiedliche Ansicht und Speicherung von „Laps“ und „AutoLaps“

Die Hauptunterschiede des RS800cx zum CS600x:

  1. Möglichkeit verschiedene Einheiten miteinander zu kombinieren.
  2. Eingabe von bis zu drei Schuhen mit getrennten Kalibrierungsfaktoren
  3. Verwendung von S3 und G3 Sensor zur gleichen Zeit.

Die Hauptunterschiede des CS600x zum RS800cx:

  1. Kompatibel mit dem Polar Leistungsmesser w.i.n.d.
  2. Trittfrequenz kann rechts unten neben der Geschwindigkeit dargestellt werden

Ausschnitt aus meiner letzten Trainingsrunde mit eingefärbten Track (nach HF-Zonen)

Folglich ist das neue Hauptargument für den CS600x, die GPS Routenaufzeichnung. Diese ist von der Funktionsweise identisch mit der Funktion des RS800cx. Die weiteren Neuerungen, wie das 2s Speicherintervall oder die Trennung des “Laps” und “AutoLaps” kann man als evolutionäre Weiterentwicklung ansehen. Bedienung und Menüstruktur ist, abgesehen von den neuen Funktionen, identisch mit dem CS600. Ist der CS600x, als auch der CS600 auch in Verbindung mit dem Polar Leistungsmesser ein hervorragendes Gerät, enttäuschen die Neuerungen in der Software ein wenig. Kurz gesagt, gibt es mit Version 5.35.161 nämlich keine. So kann zum Beispiel der aufgezeichnete Track in Google Earth nur nach der Herzfrequenz eingefärbt werden. Die Einfärbung nach Geschwindigkeit, Trittfrequenz oder Leistung ist leider noch nicht möglich. Auch gibt es zum momentanen Zeitpunkt keine Möglichkeit, “Ausreißer” bei den GPS Koordinaten zu korrigieren. Der Empfang des G3 GPS Sensors ist zwar exzellent, aber durch Unterführungen oder Tunnels kann es passieren, dass ein Trackpunkt 50m ab vom Schuss liegt.

Wer sich gerne die gesamte Aufzeichnung mit Google Earth selber anschauen möchte, bekommt unten eine GPS Beispieldatei im kmz Format:

Polar CS600x kmz Beispieldatei

Erster Eindruck: Polar CS600x mit allem Zubehör
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