CSR, welches im Juni, den durch Patentstreitigkeiten in Probleme geratenen Chiphersteller SiRF übernommen hat, präsentiert die neusete Generation seiner bekannten GPS Empfänger. Der mit 20mm² sehr kleine Chip wurde nicht nur verkleinert, sondern soll, laut Hersteller, auch mit deutlich weniger Energie auskommen. Zukünftig muss der Chipssatz, wie heute noch üblich, vom Benutzer oder dem Betriebssystemes im Hintergrund, bei inaktivität nicht mehr ausgeschaltet werden. Dies will SiRF mittels zweier Wege erreichen. Zum einen bindet der GSD4t genannte Chip Beschleunigungs- und andere MENS Sensoren direkt an. Somit kann sich, zum Beispiel der GPS-Empfänger durch einen Beschleunigungssensor selbstständig abschalten, sofern das Gerät nicht bewegt wird. Zum Anderen hat SiRF die Energieaufnahme in vielen Bereichen drastisch reduziert. So wird im „Hot-Start-Modus“ nur noch zwischen 50 und 500µA verbraten. Zum Vergleich: Der SiRFstar III Chipsatz benötigt mehr als das Doppelte! Auch im „Trickle Power Mode“ genannten Betriebsmodus, indem nur alle Sekunde 1mal die Position bestimmt wird, benötigt der neue Chipsatz nur noch 8 mW wohingegen sein Vorgänger bis zu 40 mW verbrauchte. Dies wäre also ein Ersparnis von 80% und lässt darauf hoffen, dass zukünftige Geräte mit integriertem GPS deutlich längere Laufzeiten zwichen 30 – 50% aufweisen.

CSR präsentiert SiRFstar IV GPS Chipsatz
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