Kurz vor Weihnachten hat Garmin mit der Auslieferung seines neuen Radcomputers Edge 500 bekonnen. Nun hat mich allerdings sozusagen ein verspätetes Weihnachtsgeschenk erreicht. Im Paket des „einfachen“ Edges, welcher im übrigen 57g wiegt, sind zwei Lenkerhalterungen und wie ansonsten üblich ein USB Kabel, ein Ladegerät mit zusätzlichen Adaptern für Euro, UK und USA dabei. Zudem ist die Bedienungsanleitung und eine Installlations-CD für die Garmin Softwarelösungen in der Packung. Genrell ist der Edge aber mit dem kombinierten DSC10 Geschwindigkeits- und Trittfrequenzmesser, dem Garmin ANT+ kompatiblen Herzfrequenzgurt und allen ANT+ kompatiblen Leistungsmessern à la SRM oder CycleOps einsetzbar.

Garmin Edge 500

Bei der Montage fällt zunächst die neue, deutlich bessere Lenker bzw. Vorbauhalterung auf. In diese wird, wie bei eigentlich allen anderen Radtachos auch, der Edge eingesteckt und per 90° Drehung arretiert. Das ist also nicht nur einfacher, sondern der Edge sitzt wesentlich flacher auf dem Lenker oder dem Vorbau auf. Stabil befestigt wird die Halterung jeweils über zwei stabile Gummis. Auch ist die Unterseite der Plastikhalterung mir einem passendem Gummi unterlegbar damit die Halterung nicht verrutscht. Nachteil ist natürlich, dass eventuell vorhandene Halterung der Vorgängergeräte nicht mehr weiterbenutzt werden können.

Das Menü ist sehr übersichtlich und schnell zugänglich. Allenfalls als Manko empfinde ich es das die Start- und Laptaste nicht intuitiv auf der Oberseite sonder etwas schwerer erreichbar auf der rechten Seite angebracht sind. Auch ist ein kabelloses Auslesen der Trainingseinheiten, wie vom Edge 705 oder Forerunner 310xt gewohnt nicht möglich, so dass zum Auslesen jedes mal die Gummiabdeckung „abgefriemelt“ werden muss. Allerdings reicht Garmin das Auslesen über seinen optional erhältlichen ANT+ USB Stick noch mit einem Firmwareupdate vielleicht nach.

Eine genauere Beschreibung muss ich aus Zeitgründen an dieser Stelle schuldig bleiben, doch werde ich den Artikel „Der Test: Garmin Edge 500″ noch vor Saisonbeginn nachreichen. Auch wird der Vergleich zum Polar CS600x und dem brandneuen Polar CS500 sehr interessant werden.


Polar CS600x vs. Garmin Edge 500

Erster Eindruck: Garmin Edge 500
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