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Quelle: Garmin Inc.

Nachdem sich der Forerunner 110 vorallem an die Bedürfnisse für Laufeinsteiger richtet, kommt nun ein großer Bruder in Form des 210ers auf den Markt. Den 110er konnte ich diesen Spätherbst testen und ich war überrascht wie klein dieses Gerät ist, obwohl ein kompletter GPS Empfänger samt Akku für acht Betriebsstunden darin (ver-)steckt. Allerdings hat der Forerunner 110 auch genauso schnell seine Grenzen erreicht. Keine Möglichkeiten weitere Sensoren und nur vier zur Verfügung stehenden Displaywerte beschränken Ihn für ambitionierte Nutzer deutlich. Deshalb wäre ein Forerunner 110 um die nützlichen Funktionen des FR60 ergänzt der optimale Begleiter für Runner. Diesen Weg beschreitet der GPS Sportgeräte Pionier aus Kansas mit dem neuen Gerät teilweise. Triathleten müssen allerdings weiter auf wichtige Funktionen verzichten.

Zunächst kann der Forerunner mit seinem alltagstauglichem Design, einem Gewicht von 52g und einer Standbyakkulaufzeit (Uhrzeitmodus) von ca. drei Tagen aufwarten. Desweiteren hat Garmin dem Forerunner 210 die Kompatibilität zum SDM4 Laufsensor hinzugefügt. So wird dieses Gerät auch für Fitnessbegeisterte interessant sein. In den USA sind immer mehr Cardiogeräte kompatibel mit ANT+ Brustgurten und somit auch diesem und allen anderen Forerunnermodellen. Im Indoorbereich ist kein GPS Empfang möglich, so dass zur Distanzmessungen auf den miniatur Laufsensor zurückgegriffen werden kann. Für erfahrenere Nutzer steht entsprechend die Schrittfrequenz bei der PC Auswertung zur als weiter Messgrößer zur Verfügung. Ebenfalls wird vielen Nutzern die deutlich besseren Anzeigemöglichkeiten des 210er gegenüber seinem kleinen Bruder gefallen. Kann der Forerunner 110 sich lediglich vier verschiedene Anzeigewerte bedienen, so sollen es beim neuen Modell über dreißig Möglichkeiten geben.

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Quelle: Garmin Inc.

Garmin spricht in der Presseerklärung von der Möglichkeit benutzerdefinierte Intervalltrainingseinheiten mit verschiedenen Paceangaben zu programmieren. Neu für Garmin Geräte ist ein ZielZonen Satz, der ähnlich wie bei Polar fünf verschiedene, vom Nutzer definierbare  Herzfrequenz-Zielzonen integriert. Ein ZielZonenalarm beim Über- oder Unterschreiten ist selbstverständlich auch einstellbar. Was aber scheinbar fehlt, ist die Möglichkeit “Advanced Workouts”, wie zum Beispiel beim Forerunner 310xt, am PC zu erstellen und mit Hilfe des Trainingscomputer durchzuführen. Bleibt zu hoffen, dass wie beim Edge500 die ursprünglich fehlende Funktion noch per Firwareupdate nachgereicht wird. Triathleten werden Funktionen, wie Kombinierbarkeit mit dem GSC10 Radsensor, dem Schwimmodus (incl. Wasserdichtigkeit) oder dem Multisportmodus des 310xt weiterhin vermissen.

Der Forerunner 405(cx) bekommt keinen Schwerstergerät sondern in Form des 410 einen Produktpflege. Hierbei soll zunächst das sogenannte “Touch-Bezel” weiter verbessert worden sein und vor allem bei schlechten Witterungsbedingungen besser reagieren. Ansonsten hat sich nicht viel geändert und auch hier wird der Nutzer unter bis zu dreißig verschiedenen Anzeigewerten auswählen können. Diese kann er auf bis zu vier verschiedene Displaysätze mit zwei bis drei Werten verteilen. Im Gegensatz zum Forerunner 210 kann hat der große Bruder aber die Möglichkeit auch komplexe “Advanced Workouts” durchführen zu können.

Über Preise und Verfügbarkeitstermine schweigt sich Garmin aus. Lediglich die Modellvarianten sind schon bekannt. Der 210er wird es einmal lediglich mit Ladegerät und Premium Textil-Brustgurt und in der "Club-Variante” zusätzlich mit SDM4 Laufsensor geben. Der 410er wird es vorerst nur in einer Variante ebenfalls mit Premium Textil-Brustgurt geben. Die Preise werden wohl im Falle des 210er leicht über dem 110er und beim 410er identisch mit dem 405cx sein. Auch kann man davon ausgehen, dass die Geräte pünktlich zum Weihnachtsgeschäft im handel verfügbar sind.

Garmin mit neuem Forerunner 210 und 410
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