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Quelle: Shimano

Nach langer Wartezeit gibt es von neuen Shimano FlightDeck SC-7900 wieder ein Lebenszeichen. Zwischenzeitlich hatte Shimano sämtliche Details zum neuen FlightDeck auf seiner Homepage entfernt, doch nun taucht es nicht nur wieder auf der Webseite auf, sondern Shimano hat auch gleich die entsprechende Bedienungsanleitung veröffentlicht. Die Kernfunktionen werden demnach sein:

  • Herzfrequenzfunktionen über beiliegenden Brustgurt
  • Kabellose Übertragung von allen Sensoren wie Brustgurt, Speedsensor oder Lenkerschalter und ebenfalls kabelloses Auslesen der gesammelten Daten am heimischen PC mit Hilfe eines kompatiblen USB Sticks
  • Integrierter Höhensensor samt Steigungsanzeige
  • Anzeige des aktuell eingelegten Ganges bzw. verwendeten Kettenblattes
  • Kompatibel über entsprechendes Kabelset mit der Di2.
  • Kompatibel über entsprechende Funktaster mit der DuraAce 7900 und Ultegra 6700 Schalthebeln
  • Angabe über Batteriezustand aller angeschlossenen Sensoren. Bei Verwendung mit Di2 also auch Systemakkus.

Der SC-7900 kann, wie schon geschrieben, über die verschiedenen Adaptersets, mit maximal vier verschiedenen Bikes verbunden werden. Die entsprechenden Adaptersets haben folgende Artikelbezeichnungen:

  • Tasterset SM-SC79 für ST-7900 (Dura Ace) und ST-6700 (Ultegra)
  • Tasterset SM-EW79F-E für ST-7970 (Di2 Rennrad)
  • Tasterset SM-EW79F-I für ST-7971/SW-7971 (Di2 Triathlon und Timetrail)
  • USB Adapter SM-DL79

Den bis jetzt veröffentlichten Unterlagen kann man drei Nachteile entnehmen. Zunächst ist eine Trittfrequenzmessung über einen entsprechenden Sensor nicht möglich, so dass diese aus der Geschwindigkeit und dem eingelegten Gängen rückgeschlossen wird. Dies wird gerade auf Abfahrten dann zu “lustigen” anzeigen führen. Der zweite Nachteil wird wohl sein, dass ein Speedsensor samt Tachohalterung zur Erweiterung scheinbar nicht einzeln angeboten wird. Dies wäre gerade in Verbindung zu älteren nicht kompatiblen Renngruppen oder auch in Verbindung mit allen Mountainbikegruppen sinnvoll. Letzter Nachteil ist, und dieser schließt etwas an den vorherigen Punkt an, dass Shimano hier ein eigenes Süppchen was die Funkübertragung angeht, kocht. Fast alle Hersteller im Fitnessbereich setzen mittlerweile auf das ANT+ Protokoll so dass zum Beispiel Pulsgurte, Speed- und Trittfrequenzsensoren herstellerübergreifend miteinander kompatibel sind. Das Shimano FlightDeck SC-7900 ist zu keinem (Funk-)System auf dem Markt kompatibel und lässt sich auch nicht mit einem Leistungssensor erweitern.

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Quelle: K.W. Hochschorner GmbH


Auch Ciclosport hat auf seiner Homepage für 2011 einen Nachfolger für seine in die Jahre gekommenen Fahrradcomputer HAC4 bzw. Pulsuhr HAC5 vorgestellt. Das interessante dabei ist, dass der aktuelle HAC5 schon nicht mehr auf der Homepage vorhanden ist und der neue HAC6 frühestens im April 2011 verfügbar sein wird. Mit dem neuen Flaggschiff betreien die Münchner eine lang ersehnte Produktpflege. So hält eine ansehnliche Anzeige, von Ciclosport “DOT Matrix” genannt, genauso wie viele Detailverbesserungen Einzug:

  • Berechnung der vorraussichtlichen Ankunftszeiten
  • bis zu 4 Räder verwaltbare
  • Bike-Service Intervall welcher an regelmäßige Checks erinnert
  • Drink-Reminder
  • Geschwindigkeits-Vergleichsfunktion
  • Trainingssteuerung
  • Höhen/Zeit Countdown-Funktionen

Ebenfalls erfreulich ist, dass der neue HAC6 auch mit den schon erhältlichen Zubehör des Vorgängergerätes kompatibel ist. Dies betrifft nicht nur die Speed- und Trittfrequenzsensoren sondern auch den exotischen RDS  Radarsensor zur Geschwindigkeits- und Distanzermittlung. Über den voraussichtlichen Preis hält sich Ciclosport, genauso wie über den genauen Funktionsumfang der mitgelieferten Software hinsichtlich der neuen Möglichkeiten des Tachos, noch bedeckt.

Für 2011: Shimano und Ciclosport mit neuen Radcomputern
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