Garmin Forerunner 910xt

Quelle: Garmin Inc.

Gut eine Woche vor dem berühmten Ironman auf Hawaii präsentiert Garmin sein neues Multisport bzw. Triathlon Flagschff Forerunner 910xt. Beim Nachfolgemodell des Forerunners 310xt kann man allerdings klar erkennen, dass sich die Entwickler nicht nur die Kritik aus der Community zu Herzen genommen haben, sondern auch sinnvolle Neuerungen ganz besonders für die Schwimmer einfallen haben lassen.

Garmin hat besonders für die Radfahrer zusätzlich zum Sirf IV GPS Empfänger einen barometrischen Höhensensor integriert. Dieser ist bei den Edge Radmodellen schon seit längerem integriert. Somit bietet der neue FR910xt nun alle radfahrspezifischen Funktionen wie zum Beispiel der Edge 500. Auch hat Garmin die Anzahl verschiedener Fahrräder und deren Sensorkombinationen auf fünf Räder erweitert. Das letzte i-Pünktchen für die Radler stellen die verbesserten Leistungssensor Funktionen dar. Gerade im Hinblick zu Garmins Vector Leistungsmesspedale werden nicht nur TSS, NP und IF in Echtzeit berechnet, angezeigt und gespeichert, sondern auch zum Beispiel das Leistungsverhältnis zwischen linkem und rechtem Bein. Abgesehen von der Balance, stehen diese Funktionen aber auch Nutzern aller anderen Leistungssensoren zu Verfügung.

Für Läufer bietet der Neue Läufer, abgesehen vom Touchscreen, alle Funktionen des Laufsport Topmodell FR610. Dies schließt besonders den Vibrationsalarm, VirtualRacer (auch für Biker), Kompatibilität zum SDM4 Laufsensor und eine Akkulaufzeit von ca. 20 Stunden ein.

Garmin Forerunner 910xt

Quelle: Garmin Inc.

Zusätzlich zum vollen Funktionsumfang für Läufer und Radfahrer hat Garmin sich noch den Trend der Schwimmuhren für den FR910xt einverleibt. So hat der Tria-Forerunner einen Beschleunigungssensor integriert, welcher nicht nur die Wenden, sondern auch die verschiedenen Schwimmarten identifizieren und jeden einzelnen Armzug erkennen kann. Mit der vorab eingestellten Bahnlänge kann nun auch Indoor die zurückgelegte Strecke und auch die Schlaganzahl pro Bahn etc. erfasst und aufgezeichnet werden. Um daraus die Effizienz einfacher beurteilen zu können, haben sich die Garmin Ingenieure dem Swolf-Wert von Finis Inc. bedient. Dieser Wert wird durch Addition der Armzüge (pro Bahn) und der dafür benötigten Zeit gebildet. Ziel ist es diesen Wert kontinuierlich zu reduzieren. Für die Freischwimmer steht nach wie vor der vom FR310xt gewohnte GPS-Schwimmodus zur Verfügung, welcher über GPS eine ungefähre Distanz errechnet.

Speziell für die Tri- und Duathleten gibt es den MultiSport Modus, welcher den Wechsel von einer auf die nächste Sportart per Knopfdruck erlaubt. Da dies ebenfalls über die “Lap”-Taste bewerkstelligt wird, wird die Lapfunktion dann während des Wettkampfs allerdings nur per AutoLap möglich sein. Dafür erhält man eine zusammengesetzte Einheit, mit allen Teildisziplinen.

Der Garmin Forerunner 910xt soll Ende November in Deutschland erhältlich sein. In der Grundversion mit ANT+ USB2 Stick und Ladegerät hat er eine Herstellerpreisempfehlung von 399 Euro. Die Version mit Premium Herzfrequenz Gurt wird entsprechend 50€ mehr aus dem Triathletenbudget abrufen.

Garmin geht mit dem Forerunner 910xt baden…
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