Erster Eindruck: XEndurance

Abbildung 1: XEndurance

Auf der diesjährigen Eurobike habe ich auf meinem Rundgang mal wieder viel Neues gesehen und mich mit interessanten Leuten über ihre Produkte unterhalten. Eine dieser Personen war Sandy Kellin von Extreme Endurance, der mir, in einem sehr ausführlichen Gespräch, sein neues Nahrungsergänzungsmittel XEndurance vorgestellt hat. XEndurance soll folgende Eigenschaften haben:

· Unterstützung der sportlichen Höchstform
· Kompensation der trainingsinduzierten Säuren
· Verbesserung der Regenerationsfähigkeit
· Verbesserung der Ausdauer
· Verminderung der Muskelschmerzen
· Stoppt das Muskelbrennen

Kurz um XEdurance soll die Leistungsfähigkeit steigern, die Laktatproduktion herabsetzen und eine schnellere Muskelregeneration herbeiführen.

Von Hause aus stehe ich den oft sehr übertriebenen Versprechungen von Nahrungsergänzungsmitteln recht skeptisch gegenüber. Daher gab mir Sandy Travel Packs des Produktes mit und meinte ich solle es doch einfach ausprobieren. Erzählen könne man ja viel, aber ich solle mir doch einfach selbst einen Eindruck von dem Produkt machen.

Abbildung 2: XEndurance Tabletten

Gesagt, getan! Ohne große Erwartung folgte ich der von Sandy vorgeschlagenen Dosierung von 8 Tabletten pro Tag, 4 am Morgen und 4 am Abend. Obwohl es sich hierbei um eine recht große Anzahl an Tabletten handelt, ist die Tablettenform von XEndurance gut ausgewählt und ich hatte keine Probleme bei der Einnahme. Auch sind die Tabletten recht geschmacksneutral, was ebenfalls bei der Compliance (Befolgung der vorgeschriebenen Dosierung/Einnahme) hilft. Bezüglich der Wirkung von XEndurance habe ich zwei spezielle Momente, in denen ich persönlich das erste Mal deutliche Unterschiede feststellte.

In den ersten Tagen nach Anwendungsbeginn merkte ich jedoch noch keine Unterschiede. Doch am fünften Tag trainierte ich eines meiner Standard Trainings zur Steigerung der anaeroben Kapazität. Dieses Training umfasst mehrere 2 min, 1 min und 30 s Intervalle bei 135%, 150% und 200% der FTP. Dieses Training ist sehr belastend und auf Grund der hohen Intensität merkt man recht schnell, dass dies keine Leistungsbereiche sind in denen man für längere Zeit trainiere möchte. Kurz um schon nach kurzer Zeit merkt man wie die Beine unangenehm brennen, die Sekunden länger und länger werden und man sich konzentrieren muss, um den Tritt rund und effektiv zu halten. Im Gegensatz zu den Malen vorher, merkte ich an diesem Tag zum ersten Mal, dass es doch merklich länger dauerte, bis das mir bekannte und ach so „geliebte“ Brennen in den Beinen einsetzte. Nicht nur das Brennen setzte später ein, ebenfalls verkürzte sich meine Erholungszeit in den Pausen zwischen den Intervallen. Die normalerweise gerade so ausreichende 1 min Pause hätte nun auch gerne 10 s kürzer sein können. Dies war für mich der erste Tag seit dem Beginn der Einnahme von XEndurance an dem ich einen wirklichen Unterschied merkte, der sich von diesem Tag an als „konstant“ (durch weitere Verwendung des Produktes) einstellte. Soweit hielt also XEndurance sein Versprechen „Stop the Burn“.

Der zweite Tag, an dem ich einen merklichen Unterschied feststellte, war der achte Tag. An diesem Tag bestritt ich ein Kriterium, welches ich auf dem fünften Platz beendete. Da ich mich bereits an den später einsetzenden „Burn“ und die schnellere Regeneration gewöhnt hatte, gab es während des Rennens keine neuen Erkenntnisse. Das Faszinierende spielte sich nach dem Rennen ab. Obwohl es kalt und regnerisch war und ich das ganze Rennen über sehr aktiv gefahren bin und aus diesem Grund in den letzten beiden Runden leichte Krämpfe hatte, fühlten sich meine Beine kurz nach dem Rennen bereits wieder frisch und relativ erholt an. Natürlich spürte ich, was ich eben geleistet hatte. Im Vergleich zu ähnlichen Rennen und Situationen, in denen ich ähnlich intensive Leistungen erbracht hatte, fühlten sich meine Beine nicht so an, als ob ich gerade ein ganzes Rennen gefahren wäre, sondern eher wie nach einem halben Rennen. Noch erstaunlicher war jedoch am Abend der Gang die Treppe hinunter in meinen Keller. Nach etlichen gefahrenen Rennen weiß ich, wie sich meine Beine nach einer solchen Belastung anfühlen, wenn ich Treppen hoch- und runterzulaufe. Es fühlt sich an wie eine unangenehme Schwäche in den Beinen, zusammen mit einem Gefühl das mir eindeutig bestätigt, dass Treppenlaufen meinen Beinen in diesem Zustand überhaupt nicht gefällt. Doch ganz anders an diesem Abend. Auf halbem Weg in den Keller realisierte ich, dass es dieses Mal nicht der Fall war. Das war unglaublich! Obwohl ich an dem Tag morgens noch Krämpfe im Rennen hatte, war abends nichts mehr zu spüren von den vorherigen Strapazen! Dies war für mich der zweite Moment in dem ich ganz klare Unterschiede durch die Einnahme von XEndurance feststellte.

Einen solchen Effekt hatte ich nicht erwartet! Die Effekte die XEndurance anpreist, konnte ich tatsächlich selbst spüren und kann bestätigen. Diese wurden, unabhängig von meinen persönlichen Erfahrungen, in einer Placebo-kontrollierten doppelblinden Cross-Over-Studie ebenfalls nachgewiesen. Diese Versuchsart gibt vor, dass es zwei Gruppen gibt die entweder ein Placebo oder das zu testende Produkt = Verum einnehmen. Jedoch weiß keiner der Versuchspersonen oder der Personen die die Mittel verabreichen welche Gruppe das Placebo und welche das Verum bekommt. Im Laufe des Experiments wird nach einem vorgegebenen Zeitplan und mit einer gewissen Ausschleichphase die Placebo-Gruppe zur Experimental-Gruppe (bekommt nun das Verum) und die Experimental-Gruppe zur Placebo-Gruppe (bekommt nun das Placebo). Nach dem Ende der Studie werden die Ergebnisse ausgewertet und die Wirksamkeit des Verums ermittelt. Die Studie für XEndurance wurde an 19 männlichen Athleten durchgeführt, die jeweils vor Beginn der Studie (Tag 0) und an Tag 10 einen Ergometer-Stufentest absolvieren mussten. Dabei wurde die Sauerstoffaufnahme, die maximale Leistung und die maximale Laktatkonzentration ermittelt. Danach fand bei beiden Gruppen eine Ausschleichphase statt, damit kein Mittel mehr in ihrem Körper vorhanden ist, welches die Messergebnisse verfälschen könnte. Anschließend wurden die Placebo-Gruppe und die Experimental-Gruppe getauscht und das gleiche Experiment durchgeführt. Die genauen Ergebnisse können hier eingesehen werden. Zusätzlich ist XEndurance NSF zertifiziert und wird vom Hersteller laufend auf verbotene Substanzen getestet.

Produkt

XEndurance kann man im Travel Pack (48 Tabletten, 13,99€) für den Urlaub oder unterwegs oder in der standard Packung (180 Tabletten, 38,99€) erhalten.

Inhaltsangaben

· Kalziumkarbonat
· Papain
· Magnesiumhydroxid
· Katechin
· Bioperin
· Kalium
· Selen
· Chrom
· Magnesiumoxid

Dosierung

0-4 Trainingstage/Woche = 4 Tabletten/Tag (2 morgens, 2 abends)
5-7 Trainingstage/Woche = 6 Tabletten/Tag (3 morgens, 2 Abends)
5 bis 7 Tage vor, bis einen Tag nach einem großen Wettkampf = 8 Tabletten/Tag (4 morgens, 4 abends)

Fazit

Für mich persönlich kann ich sagen, dass mich dieses Produkt, dem ich recht skeptisch gegenüberstand, überzeugt hat und ich XEndurance nun täglich zu mir nehme. Ich würde jedem vorschlagen es einmal auszuprobieren und selbst diese Erfahrung zu machen. Hierzu gibt es auch einen 10-Day Trial Vorschlag von XEndurance selbst.

Erster Eindruck: XEndurance
0 Stimmen, 0.00 durchschnittliche Bewertung (0% Ergebnis)
  1. Kommentar verfassen

  2. Kommentare des Artikels abonnieren
Nach oben
%d Bloggern gefällt das: