EuroBike: Wahoo Fitness gibt mit dem “kickr” Hometrainer dem nächsten Wintertraining einen blauen Touch…

wahoo fitness kickr

Quelle: NC-17 Europe GmbH

Nachdem Wahoo mit dem BlueHR und BlueSC den etablierten Sportelektronik Herstellern wie Garmin und Polar schon im Fitnessbereich die Nase vorne hat, entern die Amerikaner nun mit dem “Kickr Power Trainer” genannten Hometrainer ein weiteres Segment im Fitnessbereich. Der Kickr ist ein universale “Rollentrainer” in welchem alle üblichen Fahrräder mit Kettenschaltungen wie Rennrad, Mountainbike, Trekkingrad oder auch eine Triathlon- bzw. Zeitfahrmaschine eingespannt werden kann. Hierfür muss lediglich die für das jeweilige Schaltungssystem entsprechende Kassette auf dem Trainer montiert werden, dass Hinterrad ausgebaut und der Hinterbau des Rades in den Trainer eingespannt werden. Dies ist an für sich nichts Neues, außer dass es den Reifenverschleiß am Hinterrad minimiert, sondern die Ansteuerung des Bremswiderstandes ist die eigentliche Innovation von wahoo fitness. Anstatt eine aufwendige Elektronik selbst zu entwickeln, beherrscht der Rollentrainer ANT+ und Bluetooth smart, so dass iPhone 4s oder iPad 3 die Steuerung übernehmen kann. Ältere iPhone wie das 3GS oder die 4. Generation sowie die iPads der 1 & 2 Generation können mit dem Wahoo Key fit für den “Kickr” gemacht werden. Mittels Apple AirPlay und einem AppleTV können die Daten und eventuelle RealLife Videos der kompatiblen Apps auch zum großforamtigen Fernseher gestreamt werden. Da diese Technik von Apple selbst stammt, ist die Einrichtung von AirPlay auch von Leihen schnell zu bewältigen. Hat man dann Alles fertig eingerichtet kannnun fleißig trainieren und dabei die maximale Bremsleistung kurzfristig bis zu 2000 Watt hochfahren. Als Dauerlesistung kann der “kickr” 600 Watt in Wärme umwandeln ;-) Dies sollte, abgesehen von gedopten “Profis” selbst ambitionierten Radsportlern ausreichen. Das das Gerät aber auch den Profis entgegen kommen will, zeigt die integrierte Leistungsmessung. Welche Qualität die Bremseleistung insbesondere im Hinblick auf Akustik und Fahrgefühl entwickelt und auch ob die präzise Leistungsmessung das hält, was sie verspricht, bleibt abzuwarten und werden wohl erst die ersten Nutzerberichte klären können. Auch wird bei dem Leistungsumfang der Preis nicht “ohne” sein. Vergleichbare Geräte wie zum Beispiel der Tacx Genius kosten um die 900€.

Hier die technischen Details laut Pressemitteilung:

  • iPhone/iPad gesteuerter stufenloser Widerstand
  • ANT+ / Bluetooth Smart Technologie (4.0)
  • Maximale Dauerbremsleistung von 600 Watt und kurzzeitige Spitzenbremsleistung von 2000 Watt
  • realitätsnahes Fahrgefühl
  • präzise Leistungsmessung
  • werkzeuglos zusammenfaltbar
  • höhenverstellbar und somit auch für 29er Mountainbikes geeignet
  • Gewicht: 20,5kg
  • Farbe: schwarz


Quelle: Pressemitteilung NC-17 Europe GmbH

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