Polar Sensoren: Akkus kontra Batterien

Sowohl der Polar S1 Laufsensor, als auch die G1 oder G3 GPS Sensoren, verwenden laut Hersteller handelsübliche Batterien des Typse Mignon (AA) oder Micro (AAA). Welche Lithium-Knopfzellen die anderen Polar Geräte verwenden, findet Ihr im Artikel „Welche Lithium Batterie verwendet mein Polar Herzfrequenzmesser?„. Da hier die Grundthematik unabhängig von der physischen Größe des Energieträgers ist, gilt die folgenden Erläuterungen sowohl für das Micro, als auch Mignon Format und lässt die Lithium Knopfzellen außenvor. Beide Batterietypen verwenden im Gegensatz zu Akkus eine Nennspannung von 1,5V. Selbst moderne NiMH (Nickel-Metallhydrid) habe nur eine Nennspannung von 1,2V. Und in diesem Unterschied liegt auch da Problem, warum sich Batterien und Akkus nicht ohne weiteres Austauschen lassen. Bei Häufiger Benutzung fragt sich der Mitteleuropäer zu Recht, warum Polar den Sensor nicht gleich auf eine Nennspannung von 1,2V und den Betrieb mit Akkus optimiert hat? Dies liegt wohl an der mangelnden weltweiten Verbreitung von Standard Akkus. So bekommt man Akkus in Teilen Amerikas nur über spezielle Technik Versandhändler. Von Südamerika oder dem Pazifikraum mal ganz zu schweigen. Allerdings kann man aus meiner eigenen Erfahrung auch problemlos Akkus verwenden, wenn man sich über ein paar Dinge bescheid weiß und qualitativ hochwertige Akkus verwendet. Akkus werden nämlich durch drei „Größen“ beeinflusst. Als erstes durch Ihre Gesamtkapazität, zweitens durch Ihren Einsatzzweck (Selbstendladung) und drittens durch die Umgebungstemperatur.

Typ Vor- und Nachteile Beispiel Typ AA Beispiel Typ AAA
NiMH + hohe Kapazität (bis zu 2600mAh)
o normaler Temperaturbereich (-10 – 65°C)
– hohe Selbstentladung (ca. 25% / Woche)
LSD-NiMH
(NiMH mit geringer Selbstentladnug)
+ niedrige Selbstentladung (ca. 15% / Jahr)
o normaler Temperaturbereich (0 – 60°C)
o niedrige Kapazität (bis zu 2000mAh)
Hochleistungs-batterie + hohe Kapazität (bis zu 2900mAh)
+ hoher Temperaturbereich (-20 – 60°C)
+ niedrige Selbstentladung
– nicht wiederverwendbar
– hoher Preis

Allerdings ist nicht nur der richtige Akkutyp wichtig, sondern auch noch ein geeignetes Ladegerät. Wichtig ist, dass jede Zelle einzeln geladen werden kann und das Ladegerät die Ladespannung für jede einzeln überwacht. Dies verhindert zum Einen, dass die Akkus überladen werden und zum Anderen, kann ein solches Gerät die Akuus vor dem Ladevorgang komplett entladen. Dies erhöht die Langlebigkeit der verwendeten Akkus.

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    #1 Artikel von alex.b  (Vor 4 Jahren)

    Bei meinem G1-Sensor verwende ich jetzt NiZn-Akkus. Diese haben 1,6 Volt und der GPS-Sensor funktioniert damit einwandfrei (diese NiZn-Akkus habe ich bei einer Hongkong-Firma zusammen mit dem speziellen Ladegerät recht günstig erstanden).
    Mit NiCd oder NiMh Akkus wollte der GPS-Sensor einfach nicht funktionieren, deren Spannung war offensichtlich zu gering.

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    #2 Artikel von Sascha  (Vor 8 Jahren)

    Hallo bzgl Battaerien für den G3 Sensor haben ich sehr gute Erfarungen mit den Energizer Ultimate Lithum Digital gemacht. Habe eine Battaerie schon seit 4 Wochen im Sensor und benutze Ihn Täglich zum Rad und Lauftraining.

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