3.2 Den Herzfrequenzmesser über „Einstellungen Polar Modell bearbeiten“ oder auslesen

Nachdem der Herzfrequenzmonitor wie im vorherigen Kapitel beschrieben vor die IrDA-Schnittstelle gelegt wurde, kann man nun die Datenübertragung aus der Software heraus starten. Umfangreicheren Möglichkeiten bietet hierbei die “Einstellungen Polar Modell bearbeiten…” Funktionen welche man entweder unter dem links oben abgebildeten Icon oder im Menü unter “Werkzeuge” findet. Die zweite Möglichkeit ist die Funktion “Daten übertragen” auf welche allerdings erst im nächsten Kapitel genauer eingegangen wird.

Hat man auf auf das “Einstellungen Polar Modell bearbeiten…” Symbol geklickt, startet der Übertragungsprozess über IrDA. Zunächst wird das genaue Modell gesucht und sobald es erkannt wurde die entsprechenden Einstellungen nacheinander ausgelesen. Sobald dieser Prozess abgeschlossen wurde, öffnet sich automatisch ein neues Fenster und mehreren verschiedenen Reitern.

Zunächst “landet” man immer im Reiter “Allgemein”. Dieser ist grob in drei Bereiche unterteilt. Links oben sieht man die Anzahl der auf dem Herzfrequenzcomputer vorhanden Trainingseinheiten und wie viel Prozent des Speicher diese belegen.

Daneben findet man den “Batteriestatus” der zuletzt verwendeten Sensoren. Allerdings darf man sich durch die Symbole nicht täuschen lassen. Diese kennen nämlich, anders als die Anzeige vermuten lässt, nur “voll”, “schwach” und “leer”. Verwendet man mehrere Gleichartige Sensoren, so wird hier immer nur der Status des zuletzt verwendeten Sensors angezeigt. Zudem wird der Status eines leeren Sensors erst wieder auf voll geändert, wenn man Ihn nach einem Batteriewechsel mindestens einmal verwendet hat.

In der Fenstermitte findet man hingegen die “Gesamtwerte”. Diese geben die seit der Inbetriebnahme des Trainingscomputer aufsummierten Werte wieder. Bis auf die “Gesamtdistanz” können diese bearbeitet (2.) werden. Der Wert “Distanz” ergibt sich allerdings aus den Distanzen von “Schuh1/2/3” und/oder “Rad1/2/3” und müssen ggf. im Reiter “Schuh / Rad “geändert werden.

Um einzelne gespeicherte Trainingsdateien vom Gerät abrufen oder auch löschen zu können, muss man auf die Schaltfläche “Trainingsdateien…” klicken. Nun öffnet sich das Fenster “Trainingseinheiten” mit einer nach Trainingsdatum und Uhrzeit sortierten Auflistung der auf dem Gerät vorhandenen Einheiten. In der Übersicht ist zudem die Dauer der Einheit, das verwendete Speicherintervall und der Name des verwendeten Trainingsmodus vermerkt. Vor den entsprechenden Einheiten können wie heir bei der oberen Einheit noch zwei unterschiedliche Symbole vorhanden sein. Das hier abgebildete Buch zeigt an, dass die Einheit schon im Trainingstagebuch des ProTrainer 5 Software vorhanden sind. Ein rotes “X” hingegen würde anzeigen, dass die Einheit zum Löschen vorgemerkt ist.

Möchte man nun eine Einheit herunterladen, markiert man Sie so, dass Sie wie abgebildet blau hinterlegt ist. Im nächsten Schritt füllt man, falls gewünscht die unter der Liste aufgeführten Felder aus. So kann man der Einheit gleich die richtige Sportart wie “laufen” oder “Rad fahren” zuordnen. Zudem kann man den Namen der Trainingseinheit sowie die Anmerkung zur Datei entfernen, ändern oder anfügen. Klickt man auf die Schaltfläche “Speichern” so wird die Trainingseinheit aus dem Speicher ausgelesen und im Trainingskalender der ProTrainer 5 Software gespeichert.

Anschließend könnte man die soeben heruntergeladenen oder alle noch auf dem Gerät befindlichen Dateien löschen, bevor man das Fenster über die Schaltfläche “Schließen” verlässt.

 

InfoEs ist nicht unbedingt sinnvoll, gerade heruntergeladenen Einheiten direkt zu löschen. Bei der weiteren Bearbeitung in der Software kann einem z.B. mal ein Fehler unterlaufen, so dass man die Datei noch als Sicherheit auf dem Gerät hat. Deshalb ist es am Einfachsten, wenn man die übertragenen Daten erst beim nächsten Auslesen vom Gerät löscht.

Wechselt man in den Reiter “Benutzer”, so kann man hier die eigenen Benutzerdaten eintragen. Die Felder sind für sich sprechend, so dass Sie keiner weiteren Erklärung bedarf. Sofern man mehrere Sportler in einem Team verwaltet, kann man unter “Spielernummer” noch eine Nummer vergeben. Diese kann man auf dem RS-/CS-Gerät sichtbar machen, indem man die rechte obere Taste für 2-3 Sekunden gedrückt hält.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Achtung!Damit getätigte Änderungen auch an das Gerät gesendet werden, muss der „Übertragen“-Button in der rechten untern Fensterecke betätigt werden.

Im Reiter „Modell“ kann man, neben dem noch später erwähnten Reiter “Schuhe / Rader” die meisten und wichtigsten Änderungen vornehmen. Zunächst kann man unter “Allgemein” das “Speicherintervall(1.) entsprechend der Möglichkeiten des Gerätes einstellen. unter Funktionen gibt es zwei Einstellungsmöglichkeiten, welche vielleicht noch kurz erwähnt werden sollten. Zum Einen “Optionensperre”, welche die Eingabemöglichkeiten auf dem Polar Gerät beschränken. Diese Option ist eher für Trainer gedacht, welche die Uhren vor Veränderungen durch die Sportler verhindern soll. Desweiteren gibt es noch die “R-R-Intervalle [ms]”. Diese Funktion speichert neben den normalen Pulsdaten, den zeitlichen Abstand jedes Herzschlages zu seinem “Vorgänger”.

Mit einem Klick auf die Schaltfläche “SportZonen (2.) kann man eine der vier in Kapitel 2.2 erstellten SportZonen Sätze auf das Polar Gerät übertragen. Im sich öffnenden "Fenster “SportZone” kann man im DropDown-Menü den entsprechenden SportZonen Satz auswählen (3.) und das Fenster mit “OK(4.) schließen.

Unter der Schaltfläche “Displaysätze anpassen” versteckt sich selbiges Dialogfenster in welchem man die Anzeigemöglichkeiten des Herzfrequenzmessers während des Trainings anpassen kann. Generell hat man verschiedene Displaysätze zur Auswahl und mann für alle drei Zeilen diverse Einstellungsmöglichkeiten vornehmen. Diese unterscheiden sich von Modell zu Modell und die Reiter sind, insbesondere beim Multisportmodell RS800cx „etwas gewöhnungsbedürftig“. Verwendet man mit diesem Gerät keinen Sensor, außer dem für Polar obligatorischen WearLink+ Brustgurt, so ändert man die Einstellungen im Reiter “Keine Geschwindigkeit oder Trittfrequenz”. Nutzt man lediglich einen G3/G5 GPS Sensor oder einen Speedsensor w.i.n.d. so ist der Reiter “Geschwind.” ausschlaggebend. Verwendet man einen s3/s3+ Laufsensor oder den Speedsensor w.i.n.d. in Kombination mit einem Trittfrequenzsensor w.i.n.d., so ändert man seine Einstellungen im Reiter “Geschwindigkeit und Trittfrequenz”. Ist man mit seinen Einstellungen zufrieden, so schließt man das Fenster mit “OK(6.).

Achtung!Damit getätigte Änderungen auch an das Gerät gesendet werden, muss der „Übertragen“-Button in der rechten untern Fensterecke betätigt werden.

Die nächste Reiterbezeichnung ist wiederum vom verwendeten Polarmodell abhängig. Beim RS800/RS400 ist die Reiterkarte lediglich als “Schuhe” bezeichnet, beim RS800cx wie abgebildet “Schuhe / Rad” und beim CS600(x)/CS400 nur mit “Räder”. Unter Punkt “Allgemein” kann man bei dem GPS tauglichen RS800cx oder CS600x die GPS Funktionalität aktivieren. Zudem kann man die mit dem GPS Sensor zurückgelegte Distanz mit einem Klick auf “Bearbeiten…” verändern oder zurücksetzen. Alle anderen Modelle verfügen nicht über diese Funktion und an dieser Stelle kann somit nur die automatische Rundenbahne aktiviert und bearbeitet werden. Zudem kann bei den Laufmodellen der RS-Serie über ein Drop-Down-Menü die Geschwindigkeitsansicht im Laufmodus von “km/h” auf “min/km” umgestellt werden. Im unteren Teil der Reiterkarte befinden sich diverse weitere Reiterkarten für die verschiedenen Laufschuhe oder Räder. Hier kann man dem verwendeten Equipment Namen wie “Rennrad”, “MTB”, “Adidas” oder “Asics” vergeben. Bei den Radmodellen der CS-Serie kann man über „Checkboxen“ die verwendete Sensorkombination aus Speedsensor w.i.n.d., Trittfrequenzsensor w.i.n.d. oder Leistungssensor w.i.n.d./Polar Look Kéo P5 Power Pedale aktivieren und die benötigten Eingaben wie “Reifenumfang” dem Rad hinterlegen. Das Gleiche gilt, abgesehen von den Leistungssensoren auch für die Polar RS800cx.

Achtung!Damit getätigte Änderungen auch an das Gerät gesendet werden, muss der „Übertragen“-Button in der rechten untern Fensterecke betätigt werden.

Im Reiter “Trainingseinheiten” kann man verschiedene  vorkonfigurierte Trainingseinheiten auf dem Polar Gerät hinterlegen. Bis zu zehn Trainingseinheiten in zwei verschiedenen Modis können angelegt werde. Unter “Neue Trainingseinheiten” kann man eine neue Trainingseinheit entwerder “in Zone(1.) oder “in Phase(2.) planen. Die Funktion eine Trainingseinheit in einer Zone zu planen, stellt eine sehr einfach Möglichkeit sich eine Trainingseinheit zu erstellen. Die Möglichkeiten sind hier aber im Gegensatz zur Planung “in Phasen” eher begrenzt. Da sich die Möglichkeiten dieser Funktion aus der Bezeichnung sehr gut erschließen, gehe ich an dieser Stelle nicht weiter darauf ein. Die Planung “in Phasen” wird in Kapitel 9 (folgt bald!) genauer beschrieben. Als letzte Möglichkeit kann man aber auch eine schon erstellte Trainingseinheit über das “Öffnen”-Symbol (3.) und einer Suche im “Libary”-Ordner an den Trainingscomputer senden.

 

 

 

 

 

Achtung!Damit getätigte Änderungen auch an das Gerät gesendet werden, muss der „Übertragen“-Button in der rechten untern Fensterecke betätigt werden.

Im Reiter “Logo" kann sich noch das Logo in der Displayanzeige anpassen. Eine Datenbank verschiedener Vorlagen gibt es auf der weltweiten Homepage von Polar Finnland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Achtung!Damit getätigte Änderungen auch an das Gerät gesendet werden, muss der „Übertragen“-Button in der rechten untern Fensterecke betätigt werden.

 

Stand: 4.03.2011

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    #1 Artikel von trimax (Vor 5 Jahren)

    hi luke
    ich finde das triathlon logo leider nicht auf der website wo hast du denn dein trithlon logo her?

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